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Der ADiA („Anderer Dienst im Ausland“) wird mir durch das Gustav-Adolf-Werk Württemberg ermöglicht, welches ich hier kurz vorstellen will.
"Ich will immer ein Anwalt der Armen sein, Minderheiten unterstützen
und religiöse Freiheit schützen."
(Gustav Adolf II., 1594 - 1632)
Das GAW ist ein Diasporawerk der Evangelischen Kirche. Das Wort Diaspora kommt aus dem Griechischen und bedeutet dort „sich zerstreuen“, „versprengt werden“. Man bezeichnet damit meist religiöse Minderheiten. Das GAW hilft also protestantischen Minderheiten in Lateinamerika, Europa und Zentralasien.
Benannt ist das Werk nach dem schwedischen König Gustav II. Adolf, welcher im 30jährigen Krieg den unterdrückten Protestanten in Deutschland half und ihnen ihre Freiheit zurückgab.
Das Gustav-Adolf-Werk hat sich die Unterstützung zur Aufgabe gemacht:
- beim Gemeindeaufbau
- bei der Renovierung
- beim Kauf und beim Neubau von Kirchen und Gemeinderäumen
- bei sozialdiakonischen und missionarischen Aufgaben in den Gemeinden
- bei der Aus- und Weiterbildung von kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
- und eben durch die Aussendung von Freiwilligen
Weitere Informationen zum Gustav-Adolf-Werk und Berichte aller Freiwilligen gibt es unter www.gaw-wue.de
Hier noch eine kleine Information zum ADiA:
Anerkannte Kriegsdienstverweigerer können seit dem 1.Juli 1986 anstelle des Zivildienstes in der Bundesrepublik – unter den im Zivildienstgesetz (ZDG) § 14b geregelten Voraussetzungen – einen "Anderen Dienst im Ausland (ADiA)" leisten. Dieser Auslandsdienst ist kein "Zivildienst im Ausland" sondern bedeutet lediglich eine Freistellung vom Zivildienst. Der ADiA birgt in sich Elemente des solidarischen Lernens, der Völkerverständigung, der Sozialarbeit, Jugendarbeit und des internationalen Friedensdienstes. Das Gustav-Adolf-Werk Württemberg ist als Träger eines Dienstes nach § 14b ZDG anerkannt und darf den Anderen Dienst im Ausland anbieten. |